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Edel und transparent

23.3.2007
Morgenpost

Metall und Glas sind gefragt für Innen- und Außenarchitektur

Viele Architekten schwören auf Metall und Glas Foto: PA
Aus dem Berliner Stadtbild sind Stahl-Glas-Konstruktionen nicht mehr wegzudenken. Ob Dach des Olympiastadions, Potsdamer Platz oder Hauptbahnhof - überall dominiert die klare und transparente Optik aus Glas und Metall. "Stahl und Aluminium gewinnen als Baumaterialien immer stärker an Bedeutung. In Kombination mit Glas wirken die Materialien modern und zeitgemäß", sagt Stefan Fittkau, Geschäftsführer der Stefan Fittkau Metallbau + Kunstschmiede GmbH in Weißensee. "Dieser Trend existiert zwar schon seit mehreren Jahrzehnten. Ein prominentes Beispiel ist die Neue Nationalgalerie, die Ende der Sechziger Jahre erbaut wurde. Die Anfänge gehen allerdings bereits auf die Bauhaus-Bewegung in den zwanziger Jahren zurück." Einer der größten Aufträge für die Fittkau war die Arbeit an der Fassade des Parkhauses am Bahnhof Südkreuz. Etwa 700 Quadratmeter Fassade mussten die Firma in knapp zwei Monaten erstellen. Andere Betriebe haben sich auf Kunstschmiedearbeiten und deren Restaurierung spezialisiert. Je nach Aufgabenstellung werden historische Bauteile erhalten oder rekonstruiert. Eins der wichtigsten Kunstschmiede-Projekte 2006 waren für Fittkau die Arbeiten am Zaun des Schlosses Meseberg, dem neuen Gästehaus der Bundesregierung.


Auch für Ein- und Mehrfamilienhäuser gestalten und entwickeln die Berliner Metallbauer automatische Zaun-, Tür und Toranlagen, Vordächer, Briefkästen, Hausnummern und Schriften. Verarbeitet werden Materialien wie Stahl, Messing, Bronze oder Aluminium. Auch im Innenbereich finden Metallelemente immer häufiger Verwendung. Während in den fünfziger Jahren die Treppen meist aus Beton oder aus Stein waren und die dazugehörigen Geländer in der Regel aus Holz gefertigt wurden, hat sich das mittlerweile geändert. Immer mehr finden sich nun auch hier Metallwerkstoffe.

Von Kirsten Schiekiera
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